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WAV → spielbare Noten ​

Eingabe: WAV-Datei + vorliegender Liedtext. Ausgabe: Zeitstempel für Gesang/Silben und diskrete Soll-Tonhöhen, z. B. als UltraStar-Notendatei.

Verarbeitungskette ​

  1. Import: Format, Dauer und Nutzungsrechte prüfen.
  2. Vocal Separation: Gesang von Begleitung trennen und Gesangsphrasen erkennen.
  3. Forced Alignment: Die beigesteuerten Lyrics mit der Aufnahme abgleichen; Wort-/Silbenzeiten bestimmen.
  4. Pitch Tracking: Grundfrequenz der Lead-Stimme über die Zeit schätzen.
  5. Diskretisierung: Frequenzen auf Halbtöne/MIDI-Noten abbilden, Vibrato glätten und spielbare Notenblöcke bilden.
  6. Review: Unsichere Stellen im Editor korrigieren und einmal durchspielen.
  7. Scoring: Mikrofon-Tonhöhe und Timing gegen die Sollspur vergleichen; Toleranzfenster für Versatz und kurze Aussetzer vorsehen.

Wo Automatik schwächelt ​

Chöre, gedoppelte Stimmen, Rap, Falsett, Slides, Hall und lange Silben mit mehreren Tonhöhen erschweren die korrekte Soll-Melodie. Deshalb ist „Auto-Entwurf + gezielte menschliche Abnahme“ die realistische Erwartung. Eine belastbare Quote für den Nachbearbeitungsaufwand gibt es erst nach Tests mit unterschiedlichen Songs.

Vorhandene Ansätze ​

UltraStarKaraokeMaker nimmt Audio und vorhandene Lyrics, synchronisiert und extrahiert Tonhöhen; ein Korrektureditor ist enthalten. UltraSinger generiert ebenfalls UltraStar-Noten. Beide sind Ausgangspunkte für einen Vergleich statt eines Neubaus von null.

Research-Entwurf · Fakten, Schlussfolgerungen und offene Fragen bleiben getrennt.